Das
am 6. Mai 1997 - auf den Tag genau 60 Jahre nach dem die Zeppelin-Ära
mit der "Hindenburg"-Katastrophe
von Lakehurst/USA endete - eröffnete "Deutsche Luftschiff-
und Marinefliegermuseum
- AERONAUTICUM" ist ein absolutes Muß für jeden
Luftschiff- und Marineflieger-Fan!
Auf 750 qm wird die Geschichte der Luftschiffahrt
und der deutschen See- und Marineflieger in einer
vom Architekten Hans Scharoun entworfenen Museumshalle an Hand
von zahlreichen Modellen,
Originalteilen, Fotos und Dokumenten präsentiert. Dazu sind
auf dem 36.000 qm großen Freigelände
eine Reihe von Flugzeugen und Hubschraubern zu sehen, die nach
1945 bei beiden deutschen
Marinen im Einsatz gewesen sind.
Die
Ausstellung des an historischem Ort, dem Standort des größten
Luftschiffplatzes während des 1.
Weltkrieges (heute Heimat des Marinefliegergeschwaders 3 "Graf
Zeppelin"), gelegenen
AERONAUTICUM's umfaßt folgende Abteilungen:
Die
Technik der Luftschiffe wird u.a. veranschaulicht durch Kunstruktionsteile
aus Espenholz eines
Schütte-Lanz-Luftschiffes, die einen Eindruck von den Dimensionen
und von der Konstruktionsvielfalt
der Luftschiffe vermitteln, durch einen Motor, wie er nahezu baugleich
in der "Hindenburg"
Verwendung fand, ein Schnittmodell dieses Luftschiffes, sowie
den Nachbau einer
Führergondel und eines Spähkorbs eines Marine-Luftschiffes.
In aufwendige gestalteten Dioramen werden in der zweite Abteilung
besondere Ereignisse aus dem
Kriegseinsatz der Luftschiffe im 1. Weltkrieg nachempfunden. Zusammen
mit Briefen, Telegrammen
und Tagebüchern von Soldaten zeugen sie vom Grauen des Krieges
und von
den hohen Verlusten an Menschen und Material.
Im Zentrum der Abteilung zur zivilen Luftschiffahrt steht eine
riesige Weltkarte, die u.a. die Fahrtrouten
der Passagierluftschiffe "Graf Zeppelin" und "Hindenburg" zeigt,
wobei letzteres auch
als Modell im Maßstab 1:33 über der Abteilung "schwebt".
Ausgestellt wird auch ein
Wrackteil der "Hindenburg", das noch die Spuren der Katastrophe
von Lakehurst trägt.
Die vergangene Bedeutung des Luftschiffplatzes Nordholz als Hauptstandort
der Luftschiff-Abteilung
der Kaiserlichen Marine läßt ein Modell der 1.000 Hektar
großen Anlage erahnen.
Die gigantischen Hallen des Nordholzer Platzes, dessen Entwicklung
in einer eigenen Abteilung
des Museums dokumentiert wird, stellten jede für sich technische
Meisterleistungen dar. Geradezu
als Wunderwerk galt jedoch die Doppeldrehhalle "Nobel", die mit
einem eigenen Modell
im Maßstab 1:400 ausgestellt wird.
Das
Museum hat geöffnet:
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täglich
von 10.00 - 18.00 Uhr
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Am
24.+ 31.Dezember ist das Museum geschlossen
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Eintrittspreise
| Erwachsene |
EUR
6,50
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| Erwachsene
(Gruppe ab 10 Pers.) |
EUR
5,50
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| Kinder |
EUR
1,50
|
| Kinder
(Gruppe ab 10 Pers.) |
EUR
1,00
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| Familien
(max. zwei Erwachsene) |
EUR
15,00
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| Führung |
EUR
35,00
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| Mitglieder
und Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt.
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Adresse:
Aeronauticum
Peter-Strasser-Platz
3
Postfach 68
27637 Nordholz
27633 Nordholz
...für
sonstige Fragen
Tel.: 0
47 41 / 18 19-0 oder 0700 AERONAUTICUM
E-Mail:
info@aeronauticum.de
...weitere
Internet-Infos
www.aeronauticum.de
Eine
kleine Wegbeschreibung...
Das Museum
ist unmittelbar an der Bundesstraße L 135
zwischen Bremerhaven
und Cuxhaven gelegen.
Parkplätze
für Busse und PKW sind vorhanden.
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